Presseartikel: BILD vom 12.07.2021

Quelle: bild online.de


Ergänzung in eigener Sache:

Voller Vorfreude hatten wir am 10.07.2021 den BILD-Reporter auf dem Hundeplatz empfangen und schon zwei Tage später ist in der Druck-Ausgabe der BILD vom 12.07.2021 ist ein großer Artikel mit tollen Bildern unserer Teckel erschienen.

Doch leider sind einige Tatsachen verrutscht: Christa Fischer ist keineswegs die „Clubchefin“ unserer Gruppe, sie ist unsere Schatzmeisterin und hat das im Interview auch so angegeben. Unsere 1. Vorsitzende ist Ingrid Henrich! Aber auch die Beschriftung der Bilder ist ganz schön durcheinander geraten. Hier ist kein einziger Text richtig.

Am schwersten wiegt aber, dass BILD ein Zitat anführt: „Jahrelang hat die Stadt das Thema verschlafen. Jetzt müssen wir den Abflug machen…“. Diese Aussage – von wem sie auch immer stammen mag – ist falsch und empörend! Die Stadt Wiesbaden hat in diesem Zusammenhang mit Sicherheit nichts verschlafen! Im Gegenteil, man gab uns Zeit ein Gelände zu finden, dass es aber im gesamten Umkreis bisher nicht gibt. In den vergangenen Jahren haben wir über 30 Grundstücksangebote geprüft oder waren sogar vor Ort. Alles Fehlanzeige.

Wenn wir der Stadt Wiesbaden etwas „vorhalten“ würden, dann wäre es die Tatsache, dass uns auch die Stadt seit ein paar Jahren kein adäquates Grundstück anbieten kann und durch ein Festhalten an der Kündigung unseren fast 100-jährigen Verein ins Leere laufen lassen würde. Hiervon betroffen ist übrigens auch der Malteser Hilfsdienst, deren Besuchshunde bei uns eine Ausbildung im Gehorsam durchlaufen, bevor sie die weitere Ausbildung in Angriff nehmen dürfen. Kai Stoiber berichtete unlängst wie schwer es war überhaupt einen Verein zu finden, der diese Ausbildung übernimmt.

Richtig ist auch, dass uns die Begründung der Kündigung – nämlich die Ansiedlung des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings – nicht einleuchtet, da er besondere Pflanzen benötigt, die wiederum nur auf Feuchtwiesen vorkommen. Unser Gelände ist keine Feuchtwiese…

Emotionen spielen hier sicherlich eine Rolle, zumal wir seit über 50 Jahren mit und vor allem für all die Tieraten auf der Forstwiese da waren. Aber egal wie hoch die Wellen schlagen, wir sind immer bei den Tatsachen geblieben und werden es auch weiterhin so halten.

Inka Luda, 1. Schriftführerin