Busfahrt nach Passau

Am 21. September 2019 trafen sich 19 Reisefreudige und 11 Dackel früh um 7 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof. Nach vielen Absagen hatte ich ein Busunternehmen gefunden, das ganz problemlos auch unsere Hunde mitfahren ließ. Der Fahrer war der Chef höchstselbst, er fuhr so sicher und gut, dass sich keiner beschweren konnte. Auf der Fahrt hatte er gut gekühltes Kölsch dabei, das gerne angenommen wurde. Obendrein beförderte uns, obwohl das nicht so ausgemacht war, zu den verschiedenen Hotels, denn um alle Reisenden unterzubringen, mussten zwei Unterkünfte gebucht werden.

Gegen 16.30 Uhr trafen wir in Passau ein, wo uns an beiden Tagen strahlender Sonnenschein verwöhnte- ein weiteres Highlight.

Am Museum wurden wir bereits erwartet. Die Leute des Museums hatten auch die Presse zu unserer Ankunft geladen, aber die Fahrt dauerte leider ein wenig länger als geplant. Ob noch ein Pressevertreter unter den vielen Fotografen war, die unsere Gruppe aufnahmen ist nicht bekannt.

Die Führung durch das Museum war schön. So viele alte und neue Dackel hat wohl noch keiner gesehen und der Shop des Museums übte auf fast alle eine magische Anziehungskraft aus. Die Betreiber des Dackelmuseums, Seppi und Oliver sind zwei Hundenarren durch und durch – zwei tolle Typen!

Das goldene Buch des Museums durften wir mitnehmen und unsere Gedanken dort verewigen.

Unsere Dackel fielen auf! Insbesondere durch gutes Benehmen und durch die Menge mit ihren verschiedenen Größen und Haararten, die da auf einmal auf dem Platz vor der bischöflichen Residenz standen. Das für die Reise von Harald Schörling gemachte Schild wurde fast so oft fotografiert wie unsere Dackel.

Viele Japaner und Amerikaner kamen auch mit uns ins Gespräch, unter anderem eine Amerikanerin, die schon vor 14 Jahren ihren Dackel verlor und ganz glücklich Willi und Isa streichelte.

Das gemeinsame Abendessen fand im Löwenbräu statt, von dem alle begeistert waren.

Eine eigene Geschichte war, dass wir abends erst einmal keine Taxis kriegen konnten, die uns zu den mehrere Kilometer entfernten Hotels fahren wollten. Die Taxizentrale lehnte es glatt ab irgendein „Hundevieh“ zu transportieren.Wir hielten dann ein Taxi an, dessen Fahrer uns ohne Probleme mitnahm und andere Taxis zum Löwenbräu schickte.

Am Sonntag fuhren wir mit Taxis (die Story vom Vorabend sollte sich fast wiederholen!!!) in die Stadt, besuchten Museum, Dom und ein gutes Lokal. Um 14.30 Uhr ging es leider schon wieder Richtung Heimat.

Nebenbei: Die Gegend um Passau ist zum Wandern mit Hunden ideal. Gerade an der Triftsperre der Ilz ist es bezaubernd. Mein Willi wollte so gern zu den Enten, die laut quakend unter der Brücke durchschwammen als wir sie überquerten.

Alles in Allem war es eine schöne und gelungene Kurzreise. Viele der Mitfahrer haben mich auf eine neue Fahrt z.B. zum Edersee oder nach Würzburg angesprochen. Mal schauen, wohin es uns ziehen wird…

Text: Christa Fischer, Fotos: Christa Fischer und Kerstin Walther